Drittes Netzwerktreffen in Darmstadt
Vom 20. bis zum 21. Februar 2026 kam das DiKopA-Netzwerk zum dritten Mal während der laufenden Förderphase zusammen – diesmal an der TU Darmstadt. In einem intensiven zweitägigen Treffen zogen die Teilnehmenden Bilanz über drei Jahre gemeinsamer Arbeit und richteten den Blick nach vorne. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen digitale Kompetenzen in der archäologischen Lehre. Neben den Netzwerkmitgliedern nahmen auch Vertreterinnen und Vertreter des DASV (Dachverband Deutscher Studienvertretungen e.V.) an den Gesprächen teil.
Erster Tag: Bilanz und Perspektiven
Den Auftakt des ersten Tages bildete ein Bericht von Marion Bolder-Boos über die Arbeit des Netzwerks in den vergangenen drei Jahren. Im Zentrum standen dabei die bisherigen Netzwerktreffen sowie die beiden Workshops, die durch die Förderung der Stiftung Innovation in der Hochschullehre ermöglicht wurden. Während die Ergebnisse des ersten Workshops bereits publiziert sind, befindet sich die Publikation des zweiten Workshops derzeit in Vorbereitung.
Im Anschluss stellte Georg Pantelidis einen inzwischen eingereichten Folgeantrag vor, der bei erfolgreicher Bewilligung die Arbeit des Netzwerks weiterhin finanzieren und strukturell unterstützen würde. Beide Projekte – das laufende wie das potenzielle zukünftige – wurden anschließend ausführlich im Plenum diskutiert.
Am Nachmittag erhielt das Netzwerk Verstärkung von Sandra Schröer-Spang, die im Namen des NFDI4Objects-Konsortiums die dortige Arbeit vorstellte. Der Vortrag bot nicht nur Einblicke in die Aktivitäten des Konsortiums, sondern stärkte auch die Kooperationsbestrebungen.
Zweiter Tag: Zukunft des Netzwerks und digitale Kompetenzen

Der zweite Tag widmete sich ganz der Zukunft des Netzwerks – bewusst auch unabhängig von einer möglichen weiteren Förderung. Im Fokus stand die Frage, wie wir als Netzwerk digitale Kompetenzen verstehen und nach außen kommunizieren wollen.
Doris Gutsmiedl-Schürmann eröffnete die Diskussion mit einem Konzept zu Kompetenzstufen: einem fünfstufigen Modell, das von der Anwenderin bzw. dem Anwender bis hin zur Bearbeiterin bzw. zum Bearbeiter reicht. Das Modell wurde im Netzwerk lebhaft diskutiert.
Anschließend präsentierte Sebastian Hageneuer einen Vorschlag zur Kategorisierung digitaler Kompetenzen in der Archäologie, der auf einer aktuellen Analyse der angebotenen Studienrichtungen basiert. Auch diese Kategorisierung wurde eingehend besprochen und soll im Nachgang vom Netzwerk weiter verfeinert und online zugänglich gemacht werden. Auf Basis der Diskussionen ist zudem ein gemeinsamer Artikel geplant.
Zum Abschluss wurden die nächsten Schritte des Netzwerks festgelegt und die Verantwortlichkeiten verteilt. Darüber hinaus überreichte die Projektkoordination den drei studentischen Hilfskräften, die das Projekt in den vergangenen drei Jahren tatkräftig unterstützt haben, ein kleines Dankeschön – eine wohlverdiente Geste zum Ende der Förderphase.


